Ein Worte zum Sonntag: Winterfeldtmarkt

Wir haben uns überlegt, die Rubrik „Ein Worte zum Sonntag“ zu beginnen. Heißt, wir haben vor, jeden Sonntag ein Wörtchen zu schreiben – oder halt auch mehrere. Was genau das für Themen sein werden? Ehrlich gesagt, keine Ahnung. Lassen wir uns alle einfach überraschen. 🙂 Themenvorschläge erwünscht!

IMG_3188Nun also zum ersten Wort am Sonntag da oben in der Überschrift: Winterfeldtmarkt. Da war ich nämlich gestern. Hier in Berlin-Schöneberg, auf dem Winterfeldtplatz. Wunderschön! Und somit auch gleich unser erstes Must-Do! in Berlin.
Wer schon einmal da war oder auch einfach überhaupt auf einem Wochenmarkt, kennt diesen Flair wahrscheinlich schon. Die vielen verschiedenen Gerüche, manchmal aus aller Welt. Die so köstlich aussehenden Speisen und Lebensmittel, dass einem dort schon das Wasser im Mund zusammenläuft und man am liebsten diesen einen Kürbis – ja genau den da! – roh verspeisen würde. Mal abgesehen von der Vielfalt an Gemüse und Obst, welches man im normalen Supermarkt vielleicht gar nicht bekommen würde. Alles ist schön drapiert, in Hülle und Fülle und diese Farben! Meist gibt es dann noch ein Blumenmeer, an dem man sich gar nicht satt sehen kann und dort drüben, ja da muss ich noch mal hin, die haben Käse! Und das Brot da hinten lacht mich auch schon an…
Aber haha, dann gibt’s ja noch die nicht zu verzehrenden Sachen! Kleidung, Tücher, selbstgemachter Schmuck, noch mal Tücher, Filzsachen, Taschen, hey Tücher! und sogar Schlüsselbretter. (Ich weiß nicht, ob diese wundervollen Tücherstände ein spezielles Markenzeichen des Winterfeldtmarktes sind, aber da gibt’s wirklich viele.) Ach und Antiquitäten sind auch vorhanden und Wolle und und und…

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Vielleicht bin ich da einfach auch nur sehr euphorisch mit meinem geflochtenem Einkaufskorb in der Hand und breitem Grinsen im
Gesicht,denn es ist schon voll da zum Teil. Also eigentlich immer. Wirklich viel Platz hat man auch nicht, ein bisschen Kampfgeist muss auch vorhanden sein, um halt genau dieses einen Kürbis da auch zu bekommen, von den Preisen mal abgesehen, die ich aber meistens völlig grechtfertigt finde. Ist also nichts für jede Woche. Aber schön!
Und um sein Essen zu kämpfen und um Preise zu handeln kann ja auch Spaß machen, dann schmeckt es einem gleich doppelt so gut, wenn man weiß, was man dafür tun musste. Und was zu erzählen hat man auch noch! 🙂

Vielleicht noch ein paar Tipps für zukünftige Winterfeldtmarkt-Gänger:

  1. Gut Frühstücken! Hunger ist des Geldbeutels Tod!
  2. Viele Tüten/Körbe/Beutel/Roller was auch immer mitnehmen, auch wenn man gar nicht so viel kaufen möchte. Vielleicht auch einfach wen Starkes zum Tragen mitnehmen 😉
  3. Geht samstags erst ab 13Uhr hin, dann herrscht schon ein wenig „Ich-muss-die-Sachen-noch-loswerden-denn-ich-will-sie-nicht-wieder-mit-nach-Hause-nehmen“-Stimmung und man kann leichter Handeln. Beziehungsweise gehen die Händler meist schon allein mit den Preisen runter.
  4. Genug Geld einstecken! Oder andersrum ein Limit setzen. Ist vielleicht vernünftiger. Aber Vernunft ist ja auch subjektiv oder so…
  5. Eine Einkaufsliste mitnehmen und sich an diese dann auch halten.
  6. Ellenbogen anspitzen.

So, hier noch die Daten und dann hin da! 🙂

Öffnungszeiten:
(fast) immer
Mittwochs 8-14Uhr und
Samstags 8-16Uhr

Wo?
Winterfeldtplatz, Berlin Schöneberg.
Nähe U Nollendorfplatz

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Wenn auch nicht weltbewegend: uns egal! Und egal auch noch aus zwei Ecken Deutschlands. 🙂

A|L