Das mit den Bäumen und dem Wald…

Ich sehe den Wald vor läuter Bäumen nicht mehr, so heißt’s doch oder? 🙂

So sieht es nämlich gerade in meiner medialen Welt aus. Ich habe festgestellt, dass ich mittlerweile auf so vielen Portalen etc. angemeldet bin, dass ich völlig den Überblick verloren habe. Also habe ich die letzte Zeit damit verbracht, rauszufinden, wo ich überhaupt alles mal meine Daten hinterlassen habe, probiert, mich da wieder einzuloggen um dann festzustellen, wie lange ich schon nicht mehr da war haha. Katastrophe sag ich nur. Fleißig wie ich bin, sitze ich nun schon seit einiger Zeit und sortiere aus, mache neu oder aktualisiere. Das ist eine Arbeit sage ich euch. Aber vielleicht kennt ihr das ja, ich bin ein Mensch, der alles geordnet und geregelt braucht, um richtig Arbeiten zu können, heißt, einen sauberen und sortierten Arbeitsplatz und eben auch einen aufgeräumten virtuellen Arbeitsbereich. Da bin ich dran!

Und wenn es mich erst einmal richtig packt, will ich auch gleich alles irgendwie neu und schöner haben, vor allem auf meinem anderen Blog. Es sei nur so viel gesagt: Es soll alles ein wenig professioneller werden 😉

Mal sehen, wie lange ich da noch für brauche, aber ich bin sehr motiviert. Vielleicht schaffe ich es sogar, mir ein Konzept zu überlegen mit Ideen und wann ich wo was poste etc.

Vielleicht habt ihr ja noch ein paar Tipps oder kennt gute Programme/Seiten, die ihr einem sortierwütigem Wesen wie mir gerade, empfehlen könnt?

 

Ansonsten einen wunderprächtigen Sonntag und bis bald!

 

Kürzel L black

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Ein Worte zum Sonntag: Gentechnik – Hui oder pfui?

Jaja Studenten haben ja so ein chilliges Leben. Immer auf der faulen Haut liegen, lange Semesterferien haben und am Wochenende ist Party angesagt. Stimmt leider bei den meisten Studienfächern nicht ganz.

Bei mir steht grad an oberster Stelle die Studienarbeit. Ich Optimiere ein Transfektions-Laborkit für zwei verschiedene humane Zelllinien. Damit können die meisten nicht wirklich viel anfangen, deshalb erläutere ich es immer noch kurz: Ich habe ein Laborkit (eine Ansammlung bestimmter Reagenzien mit Anleitung, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen). Dieses Kit ist dafür da, um DNA in eine Zelle einzubringen (=Transfektion). Es gibt viele verschiedene Zelllinien und jede Verhält sich etwas anders, weshalb ich eben jene Optimierung durchführe.

Im Klartext: Ich betreibe Gentechnik mit menschlichen Krebszellen.

Die erste Reaktion, die ich meistens erhalte: “Boa echt? Du machst Gentechnik? Ist das nicht gefährlich? Und dann auch noch mit Krebszellen?” Und genau diese Reaktion hat mich auf die Idee gebracht im allgemeinen das Wort Gentechnik mal genauer zu erläutern. Denn dass die Gentechnik definitiv keinen guten Ruf hat, brauche ich ja kaum zu erwähnen.

Das erste woran die meisten denken, ist gentechnisch veränderter Mais. Dass heißt, dass die DNA einer Pflanze so

verändert wird, dass die mehr Erträge liefert oder gegen bestimmte Schädlinge resistent werden. Wenn Nutzpflanzen gentechnisch verändert werden, nennt man dies “Grüne Gentechnik” oder “Agrogentechnik”. Klingt vom Prinzip gut, dass man Pflanzen so verändert, dass mehr Lebensmittel zur Verfügung stehen. In vielen Ländern werden diese Pflanzen auch bereits angebaut. Aber natürlich haben solche Dinge auch eine Schattenseite. Solche stabilen Pflanzen, verändern das Gleichgewicht der Natur und verdrängen die Vielfalt an verschiedenen Pflanzensorten.

Die gentechnische Veränderung von Tieren ist glücklicherweise nicht gestattet. So heißt es zumindest und mag auf Nutztiere zutreffen. Allerdings gibt es in Laboren viele gentechnisch veränderte Tiere. Bekanntestes Beispiel sind die sogenannten Knock-Out Mäuse. Bei diesen Tieren werden bestimmte Gene abgeschaltet oder halt auch verändert, um z.B. bestimmte Eigenschaften den verschiedenen Genen zuzuordnen.

Neben der “grünen Gentechnik” gib es auch noch die “rote” und die “weiße Gentechnik”, die weit aus unbekannter sind. Die “weiße Gentechnologie” beschäftigt sich mit der Herstellung von industriellen Produkten wie Vitamine oder Aromastoffe. Die “rote Gentechnologie” der auch “Medizinische Gentechnik”  wird dafür genutzt, Medikamente und Impfstoffe herzustellen oder Gentherapien zu ermöglichen.

So wird der für Diabetiker das überlebenswichtige Insulin durch gentechnisch veränderte Mikroorganismen hergestellt. Und dies sei nur ein Beispiel. Erythropoetin (bekannter unter EPO) wird bei Blutarmut gegeben und ebenfalls gentechnisch hergestellt. Somit könnte ich hier noch eine weile Dinge aufzählen, die man nicht unbedingt der Gentechnik zugeschrieben hätte.

Alles in allem, soll dies Euch nur zeigen, dass man der Gentechnik durchaus auch viel gutes zusprechen kann. Und das soll nicht bedeuten, dass ich alles gut heiße, was mit Hilfe der Gentechnik alles verursacht wird. Aber diese pauschale Meinung, dass alles schlecht ist und “gefährlich” was mit Gentechnik zu tun hat, kann ich einfach nicht vertreten. Dafür rettet sie zu vielen Menschen, täglich das Leben.

Was ist Eure Meinung zur Gentechnik? Hinterlasst gerne ein Kommentar und teilt uns Eure Meinung dazu mit!

 

Kürzel A black

EWzS: Foto der Woche (11)

Heute gibt es zum Sonntag mein Foto der Woche #11.

Der Frühling war ja diese Woche eher bescheiden unterwegs und so find ich folgendes Bild eigentlich sehr passend.

Ich wünsche Euch einen schönen gemütlichen Sonntag!

Mehr Fotos der Woche gibt’s wie immer bei Juli und Fee –> hier

Kürzel L black

Ein Worte zum Sonntag: Entspannung

Hallo ihr Lieben.

Entspannung ist ein tolles Wort, denn eigentlich bin ich gerade nicht entspannt. In 13 Stunden und 20 min beginnt nämlich meine letzte Prüfung! Ich bin nicht der Prüfungsangst Mensch, eigentlich geht’s mir immer ziemlich gut davor. Von vielen bekomme ich zu hören: “Wie kannst du nur so entspannt sein?”, also nach außen hin geht mein Konzept zumindest auf ;-). So richtig entspannt bin ich aber auch nicht. Meistens mache ich mir einfach keinen Kopf drum. Es bringt ja auch nichts, sich die ganze Zeit Gedanken über die bevorstehende Situation zu machen und sich vor allem völlig verrückt zu machen. Es ist ja nicht so, dass man in Lebensgefahr schwebt, niemand wird einem den Kopf abreißen. Also probiere ich das ganze positiv zu sehen, quasi als Herausforderung, das Beste daraus zu machen.

So in diesem Sinne verabschiede ich mich jetzt und übe mich am wirklichen Entspannen. Das hab ich mir nach knapp 10 Stunden lernen verdient! 🙂

Was macht ihr so, um euch zu entspannen? Kennt ihr bestimmte Entspannungstechniken? Oder seit ihr auch mehr der völlig Aufgekratzte vor einer Prüfung?

 

Einen schönen Abend noch 🙂

Kürzel L black

Ein Worte zum Sonntag: Frühling

Hey ho und einen wunderschönen Sonntag wünsch ich Euch!

Ich glaube, der Frühling ist da. 🙂 Freut ihr euch auch so? Für mich ja die schönste Jahreszeit, neben dem Herbst und dem Winter und ja Sommer hat auch was Schönes… Gut, ich kann mich nicht entscheiden. Auf jeden Fall isset sche!

In diesem Zuge präsentiere ich auch mein Foto der Woche #9:

Die ersten Tulpen und Narzissen, die ich in diesem Jahr gekauft habe. Blumen machen alles gleich viel freundlicher und schöner. Ach so ein eigener Blumenladen wär doch auch was schönes…

Genug der Träumereien. Ich wünsche Euch einen entspannten und sonnigen Sonntag ❤

Mehr Blumenbilder hier.

Kürzel L black

Ein Worte zum Sonntag: Gene die zum Strahlen bringen

Da sind die Prüfungen endlich mal rum sind, kann man doch tatsächlich mal Luft holen. Deshalb gibt es heute auch mal wieder ein Einblick in die Welt der Naturwissenschaften. Außergewöhnlich wissenschaftlich schauen wir uns heute ein neues Molekül mit einem faszinierenden Namen an. Um genau zu sein ist es eine ganze Gruppe von Enzymen (Proteine die Reaktionen katalysieren – beschleunigen) die den wunderschönen Namen LUCIFERASEN tragen.

Kurz zur Erklärung: Enzyme erhalten im Grunde immer die Endung -ase. Daran erkennt man diese schon am Namen. Und Lucifer ist im allgemeinen vom bösen Engel oder auch als Herrscher der Hölle bekannt. Allerdings haben die Enzyme weniger mit der Hölle, als vielmehr mit der ursprünglichen Bedeutung des Namens zu tun. Lucifer kommt aus dem Lateinischen und heißt soviel wie Lichtbringer oder Lichtträger.

Quelle: Wikipedia

Quelle: Wikipedia

Diese Enzyme kommen in verschiedenen Tieren vor und bewirken genau das, was der Name schon verrät. Durch die katalytischen Eigenschaften werden Licht-emitierende Reaktionen ausgelöst. Die Lumineszenz  ist dann wie auf dem nebenstehenden Bild zu erkennen, wirklich hübsch anzusehen. Hier ist eine Ausstrich von Bakterien mit eben jenen Genen, welche zur Synthese der Luciferasen nötig sind, aufgetragen. Und natürlicherweise kommen diese Enzyme zum Beispiel in Glühwürmchen vor.

Zum Teil nutzt man die Eigenschaften der Enzyme für Nachweise aus. Zum anderen ist es spannend zu sehen, wie wenn man etwas anderem diese Gene einpflanzt, auf einmal ein Leuchten zustande kommt. Wie zum Beispiel auf dem Bild unten zu erkennen eine leuchtende Tabakpflanze. Da wird man doch glatt neugierig und würde gerne wissen, ob das auch beim Menschen möglich wäre 😉

Aber die Vorstellung nachts zu leuchten, ist auf Partys vielleicht ein witziger Gag, aber beim schlafen dann wohl doch eher störend :). Alleine die Möglichkeit zu haben durch Gentransfer Pflanzen oder andere Zellen ( bei Mäusen und für alle Sherlock Guckenden unter den Lesenden 😉 auch bei Kaninchen)  zum leuchten zu bringen ist einerseits total beeindruckend, sowie auch verängstigend. Denn das man Eigenschaften durch Gentransfer weitergeben kann, offenbart Möglichkeiten und Schwierigkeiten, deren Tragweite kaum zu erfassen sind.

Und zum Abschluss noch ein paar Luciferasische Bilder!

Kürzel A black

Eine Worte zum Sonntag: Bilderflut

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In dem vorigen Post hatte ich ja schon gesagt, dass ich spazieren war. Und nein, ihr kommt nicht drum rum, ich zeige Euch jetzt einige meiner dabei entstandenen Bilder! Ob ihr wollt oder nicht! 😛

Dafür waren es einfach zu schöne zwei Stunden, die ich einfach teilen möchte. Und jeder verdient ein bisschen Sonne im Winter, wenn auch nur in Form von Bildern!

Noch mehr Bilder gibt es in meiner Bildersammlung! 😉

Ich wünsche Euch einen zauberhaften und warmen Sonntag!

|L

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