Selbstgemachtes: Indische Linsensuppe

Ich habe Hunger. Und nein, das ist kein Aprilscherz!
Essen muss ja bekanntlich jeder und deswegen gibt es von mir heute mal Etwas zum kochen: Indische Linsensuppe!


Geht schnell und einfach. Zutaten sind relativ problemlos zu bekommen.

Das Rezept habe ich vor einer Weile mal in einem Magazin eines Supermarktes gefunden und es seit dem schon öfter gekocht. Ich finde es einfach nur lecker!

Man brauche:

(Für 4 Personen)

250 g gelbe Linsen
650 ml Gemüsebrühe
2 Karotten
1 Bund frischen Koriander
2 TL Meersalz
1 TL Kurkuma
1/2 TL Curry
2 Msp. Kreuzkümmel gem.
1 Knoblauchzehe
150-200 ml Sahne

Man nehme die gelben Linsen und kocht sie in der Gemüsebrühe auf. 15 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. Währenddessen die Karotten (fein) würfeln und am besten die Gewürze vorbereiten (Knoblauch gepresst!). Den Koriander grob hacken und dann alles zu den Linsen geben.

Danach die Sahne auch noch dazu gießen und alles noch mal gute 5 Minuten köcheln lassen. Fertig. Lecker.

Wenn man möchte, kann man sich vorher natürlich etwas Koriander abzwacken und als Garnitur verwenden. Ich habe noch nie ein ganzes Bund verwendet, das ist mir zu intensiv, aber jeder wie er möchte! Eine schöne Scheibe Brot dazu oder sogar indisches Fladenbrot, perfekt!

Und mal ehrlich, die Farbe allein veranlasst einen doch, wenigstens mal zu probieren!

Ich wünsche guten Appetit!

Kürzel L black

 

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Selbstgemachtes: Brioche-Rosinen-Muffins

Heute mal wat Leckeres!

BRMuffins

IMG_1047Das Rezept habe ich aus dem Buch “Backvergnügen – Süße Verführung mit über 100 Backideen” aus dem GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH, München. Gekauft habe ich das letztes Jahr bei Tchibo und bereue es definitiv nicht. Dort sind wirklich schöne Sachen drin, auch einige Außergewöhnliche. Ich habe daraus schon einiges gebacken und bin jedes mal überrascht, wie einfach das doch ist. Unterteilt ist es in Kuchen, Torten, Muffins, Cupckackes und kleine Teilchen, wie Cake Pops und Macarons. Sehr zu empfehlen!

 

Besagt Muffins habe ich einfach schon so oft gebacken, dass ich das jetzt mit euch teilen mag, denn man kann sie sowohl als Muffins, als auch als Sonntagsfrühstücksbeilage mit Marmelade und Co essen.

Man brauche für 12 Stück:

350g Mehl
ca 30 g Hefe
60g Zucker
100ml lauwarme Milch
5 Eier (davon 3 Eigelb)
Salz
100g weiche Butter
4 EL Apfelsaft
80g Rosinen
Puderzucker

Das Mehl gebt ihr in eine Schüssel und drückt in die Mitte eine Mulde. Separat zerbröckelt ihr die Hefe, gebt 1 EL Zucker und 80ml der Milch hinzu und verrührt das ganze so lange, bis die Hefe sich aufgelöst hat (Geht auch mit Trockenhefe, dann löst sich das aber nicht wirklich auf. Dann muss man nur darauf achten, dass man alles aus dem Behälter bekommt. Aufgegangen sind sie bei mir bis jetzt immer). Diese Mischung gebt ihr nun in die Mulde, deckt die Schüssel mit eine feuchten Tuch ab und lasst das an einem warmen Ort für 15 min gehen.

Ist die Zeit um gebt ihr folgendes dazu: 2 Eier, 2 Eigelbe, den restlichen Zucker (ca 45-50g) und 2 Prisen Salz. Alles gut verkneten, ob elektrisch oder per Hand ist euch überlassen. Dabei dann nach und nach die Butter unterarbeiten. Wenn der Teig weich und elastisch ist aufhören mit kenten, mit etwas Mehl bestäuben und abgedeckt noch mal 30 Min. gehen lassen. Gleichzeitig den Apfelsafterhitzen, dann Rosinen rein,vom Herd nehmen und genauso lange abgedeckt marinieren lassen.

Nach der halben Stunde Ruhe den Teig noch mal ordentlich durchkneten, die Rosinen mit Mehl bestäuben und einarbeiten. Abgedeckt nochmal 20 Min. gehen lassen. Jetzt den Backofen auf 220°C (Umluft 200°C) vorheizen. Muffinblech fetten und das eine Eigelb mit den restlichen 20ml Milch verquirlen.

Ca. 3/4 des Teiges in 12 gleich große Kugeln formen und in die Mulden setzen. Zusätzlch macht ihr auch eine Mulde in die Mitte der Kugel. Mit der Eiermilch bepinseln. Den übrigen Teig auch zu kleinen Kugeln formen und dann oben in die Kule setzen und noch mal 10 Min. in Ruhe lassen.

Noch mal eine Streicheleinheit mit der Eiermilch und das Muffinblech in die mittlere Schiene schieben. Dabei eine kleine Tasse Wasser auf den Ofenboden gießen und Tür sofort zu! Temperatur auf 180°C runterstellen. Dabei dürfen die kleinen leckeren Teilchen jetzt 15 Min. backen. Rausholen, kurz abkühlen lassen und mit etwas Puderzucker bestäuben. Und tadaa! Fertig sind sie. Frisch schmeckts natürlich am besten, aber sie sind am Folgetag noch genauso genießbar. Man könnte sie wahlweise auch einfrieren und im Backofen wieder auftauen am nächsten Tag, hab ich bis jetzt aber noch nie für nötig gehalten ehrlich gesagt.

Wie gesagt, man kann sie einfach so essen, aber schmecken einfach göttlich mit Butter und Marmelade! Hefegebäck eben 😉

Ich wünsche Euch viel Freude und einen gefüllten Magen beim Lesen, ich habe jetzt definitiv Hunger!

 

Kürzel L black

 

 

Ein Worte zum Sonntag: WGs und Cakepops

Ich habe ja nun schon einiges in Berlin erlebt und gesehen, aber dieses Stadt beeindruckt mich immer wieder! Aber fangen wir einfach mal von Vorne an.

Eine Freundin aus meiner Uni im Schwarzwald ist schon vor mir in Berlin eingetrudelt, da sie ihr Praxissemester hier macht. Und da bietet es sich natürlich super an, was zusammen zu unternehmen. Sie wollte schon immer mal Cakepops machen und da sage ich natürlich nicht nein :). Da tingle ich also gemütlich Abends durch die Stadt nach Prenzlauerberg und werde direkt von der Tram von ihr abgeholt.

Für Neulinge in der Stadt ist es natürlich immer gut, in einer WG unterzukommen. Man lernt gleich neue Leute kennen und kommt günstiger bei weg. Aber um nun das Geheimnis meiner Verblüffung zu eröffnen: Eine WG mit 27 Leuten hat mich milde gesagt vollkommen umgehauen! Ihr fragt euch jetzt sicher, ob das überhaupt geht? Ja es geht. Ich habe es mir zeigen lassen. Mit ein wenig Organisation und genügend Raum scheint es zu funktionieren! Und langweilig wird es dort nie.

Nun aber zu den Cakepops. Wir waren doch eine kleine chaotische Truppe, demnach gab es chaotische Cakepops. Aber es war leichter als gedacht. Und wer brauch schon Rezepte 😛 Zutaten brauch man zuerst Fertigkuchen (natürlich ach selbtgebackener möglich), evtl, Kekse wie Oreos oder Weihnachtsgebäck. Dieser wird zerbrösel oder im Fall der Kekse kleingestampft. In Kombination mit Frischkäse (nicht zu viel) wir ein knetbarer Teig daraus gemacht. Danach wird aus dem jeweiligen Teig Kugeln in der gewünschten Form gekugelt und ein Stil hineingesteckt. Damit man die Cakepops besser weiterverarbeiten kann, müssen sie nun mindestens eine Stunde in den Kühschrank gestellt werden, damit sie schön hart werden.

Aber das A und O bei den Cakepops sind natürlich die Dekorationen. Also werden Kuvertüre und eingefärbte Schokolade zum schmelzen gebracht und essbare Deko wie Schokosterne, Glitzerzucker oder Zuckergussaugen machen das ganze dann perfekt :).

Leider sind die Bilder nur schlechtbeleuchtet mit dem Handy entstanden, aber ich bin sicher, für ein paar witzige Eindrücke in einer chaotischen Küche von einer 27iger WG reicht es allemal! Viel Spaß beim nachmachen, und umso mehr Leute, desto witziger die Ergebnisse 😉

Kürzel A black

Selbtsgemachtes: Kissenbezug mit Hotelverschluss

Nach den vielen Bildern und Molekülen kommt jetzt das Kontrastprogramm: Wir nähen einen Kissenbezug! 🙂

Ich beschäftige mich noch nicht so lange mit dem Nähen und bin definitiv noch ein Laie, aber es macht Spaß und ich werde mich sicherlich in diesem Jahr mehr damit befassen. Und da ja jeder klein anfängt, hier einen einfachen Kissenbezug zum nachnähen. Ich war überrascht, wie gut das doch gelingt.

Ok, also vorweg: “Hotelverschluss” heißt einfach, das man keinen Reisverschluss oder Ähnliches braucht. Man hat am Ende einen sich überlappenden Verschluss, ähnlich wie den Verschlüssen aus dem schwedischen Möbelhaus. Nicht wundern, ich bin ein riesen Fan und dementsprechend ist Kissen und Stoff auch daher 😉 “Hotel” deswegen, weil der Verschluss sehr häufig in Hotels verwendet wird. Achtet mal drauf! 😉

Material:IMG_3859

  Kissen
Stoff
Nähmaschine
Nähgarn
Schere
Maßband
Stecknadeln
Bügeleisen + Bügelbrett

Jetzt geht es ans Stoff zuschneiden. Dafür müsst ihr erst einmal berechnen, wie viel ihr überhaupt braucht. Es folgen 1cm Nahtzugaben und ein Zuschlag von 12cm + dem eigentlichen Kissenmaß nochmal. Das sieht dann so aus:

Also kommt heraus, ich brauche Stoff in den Maßen 37x84cm. Erster Schritt geschafft.

Wenn ihr euren Stofffetzen nun habt, müsst ihr ihn einmal versäumen, also mit einem Zickzackstich einmal ganz herum um den Rand nähen. Das dient dazu, dass später, z.B. beim Waschen in der Waschmaschine, die Ränder sich nicht anfangen aufzulösen.

Habt ihr das auch geschafft, näht ihr nun an den beiden kurzen Seiten einen Umschlag, heißt, ihr schlagt den Rand 1-2cm (ich habe 2 genommen) um und zwar so, dass beim Umschlag die “schöne” Seite zu sehen ist. Ihr klappt also quasi nach innen um. Steckt es am besten mit Stecknadeln fest. Zusätzlich könnt ihr einmal über die Kante drüber bügeln. Dann mit einem Steppstich an der äußeren Kante festnähen.

Wenn ihr auf beiden kurzen Seiten diesen Umschlag habt, dann legt es nun ausgebreitet vor euch hin, sodass ihr die rechte Seite betrachtet, also das, was später außen ist. Dann schlagt ihr die linke Seite 20cm ein (können auch 15 oder 25 sein, dann variiert die Höhe des Verschlusses).

Dann legt ihr das Maßband unten an die Linke Kante an und schlagt die rechte Seite soweit ein (und über den anderen Einschlag), dass ihr unten auf eurem Maßband die Breite eures Kissens (also hier 35cm) insgesamt ablesen könnt. Jetzt gut feststecken! Am besten in den Ecken jeweils und da, wo die offenen Überschlage enden. Also 4 Stecknadeln auf jeder Seite mindestens.

Nun die offenen Kanten wieder mit einem Steppstich zusammennähen. Gut ist, wenn ihr bei den Überschlägen doppelt drüber näht, also jeweils noch mal zurück und wieder vor gehen mit der Nadel. Wenn ihr das alles habt (Stecknadeln natürlich entfernen) seit ihr auch schon so gut wie fertig! Jetzt müsst ihr es nur noch wenden! Also rein mit den Händen in den Verschluss und den Kissenbezug umdrehen!
Um die Ecken gut herauszubekommen empfiehlt es sich, jeweils mit dem Daumen in die Ecken zu gehen und außen den Zeigefinger der gleichen Hand beim Wenden daraufzulegen. So könnt ihr einfach euren Zeigefinger ( oder auch Fingernagel, wenn er lang genug ist 😉 ) dazu nutzen, die Ecken schön herauszuholen. Ansonsten müsst ihr etwas anderes möglichst Spitzes finden.

Ich persönlich würde dann noch einmal drüber bügeln, damit es dann schön glatt ist!

Und so sieht dann mein Endergebnis aus:

So, ich hoffe, es ist alles verständlich und ich wünsche viel Spaß beim Nachnähen! 🙂

Kürzel L black

PS: Viele Anleitungen findet man natürlich auch bei Youtube. Dieses Video habe ich hauptsächlich als Vorlage benutzt.

Eine Hülle für ein Buch oder auch einfach eine Buchhülle

Kreativ sein macht Spaß! Beziehungsweise selbst (nach)machen macht Spaß, kreativ war in diesem Fall diese Dame hier.

Ich habe diese Anleitung letztes Wochenende entdeckt und war sofort motiviert. Also am nächsten Tag gleich Stoff gekauft und noch einen Tag später losgelegt. Hat auch nur 3 Stunden gedauert haha, naja Übung macht den Meister und so…

Also ihr braucht:

  • Motivation und etwas Zeit
  • Stoff
  • Bügelvlies zur Verstärkung
  • Ein Webband
  • Ein paar Nähutensilien, wie Schere, Stecknadeln, Lineal/Maßband, passenden Faden und eine Nähmaschine
  • Bügeleisen und -Brett

Alles zusammen? Dann los!

Als erstes Stoffe und Bügelvlies zuschneiden. Die Maße messt ihr vorher an dem Buch aus, was eingeschlagen werden soll. Also Buchbreite (vom Cover über den Buchrücken bis zur Rückseite) und die Buchhöhe. Dazu rechnet ihr jeweils 2cm Nahtzugabe. Eine genau Anleitung und die Maße findet ihr oben beim Link, dort gibt es auch eine Videoanleitung! Deswegen wird meine Anleitung hier eine Kurzfassung.

Wenn ihr alles zugeschnitten habt ran ans Bügelbrett und Bügelvlies aufbügeln. Danach Buch schnappen, einmal damit einschlagen und das Webband drum herum legen und mit Stecknadeln befestigen. Dieses dann aufnähen. Wenn ihr möchtet könnt ihr auch noch ein integriertes Lesezeichen in der Mitte mit annähen.

Die Version die ich genäht habe und die auch im Video gezeigt wird ist eine flexible Buchhülle, deswegen gibt es ein extra Teil, eine Art Lasche. Diese wird jetzt an den Längsseiten zusammengenäht (rechts auf rechts), dann gewendet, gebügelt und an die spätere Innenseite genäht. Dann Außen- und Innenseite rechts auf rechts legen, an dem vorderen Einschlag an der kurzen Seite zusammennähen, umklappen, Falten wie im Video und alle Seiten zusammennähen. Dabei die Wendelücke nicht vergessen!

Dann alles wenden, Ecken herausholen und die Seite mit der Wendelücke zunähen. Fertig 🙂

Das klang jetzt einfach. Haltet euch einfach an den Link. 😉 Aber so schwer ist es eigentlich gar nicht. Auch wenn meines definitiv ein Unikat geworden ist (so mit dem gerade Schneiden und alle Maße stimmen hab ich’s nämlich nicht so…), kann es sich glaub ich sehen lassen.

Eignet sich auch super als Geschenk noch so kurz vor Weihnachten!

Also vielleicht seit ihr jetzt auch motiviert! Wenn ja, viel Freude beim Nachmachen 🙂

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