Auf den Kopf, den Berg runter und mit quietschenden Reifen in die Kurven

Aus den tiefen des Studiums heraus, werde ich mich heute den kurzen wunderschönen Erlebnissen widmen, die ich in den wenigen freien Tagen der letzten Monate erlebt habe. Lern- und Studienarbeitsmarathon haben mich leider davon abgehalten, einen Eintrag zu schreiben, was ich ab heute und in Zukunft  hoffentlich ein wenig aufholen kann.

Drei von den Erlebnissen stelle ich euch heute vor.

Auf den Kopf…

http://ppcdn.500px.org/9381495/14b5b7164eb49dd03a39749a4e7a4ef45eb782fc/5.jpg…gestellt. Und das wurde ich wortwörtlich in der Blue Fire Megacoaster, der ersten Stahlachterbahn mit Inversionen im Europapark. Dieser befind-et sich am Rande von Deutschland in der Nähe von Freiburg. Aber bevor man das Vergnügen hat, innerhalb von 2,5 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt zu werden, wird die Geduld sehr auf die Probe gestellt. Der erste Blick fällt immer erst auf das kleine Schildchen am Eingang, welches eine Wartezeit von 45 Minuten präsentiert. Erst schluckt man, aber dann ist es einem auch egal, denn das Geschrei, welches übereinen herschallt verspricht Spaß. Ich erspare euch genauere Beschreibungen von in Hunderten von S-Kurven geschlängelte Menschenmassen – vielleicht nur die letzten 20 Meter. Hier kann man sich nämlich entscheiden, ob man sich für die erste Reihe separat antellt oder ob es einem egal ist, wo man sitzt. Durch das Bergwerkartige Holzhaus geführt, befindet man sich dann doch auf einmal schneller in dem blauen Wagen und klammert ich an den Metallstangen der Sicherungsbügel. Und da wird einem doch gleich mal der Puls von 85 angezeigt, welches eine gewisse Aufregung preisgibt. Dann dauerts auch nicht lange und man wird mit dem doppelten an eigenem Körpergewicht in die Sitze gedrückt, nach recht und links geschleudert, auf den Kopf gestellt und durch die Inversionen durchgeschleudert. Ein riesen Spaß und nur eines der großen Attraktionen, die man sich im Europapark anschauen und fahren muss.

Den Berg runter…

http://img3.caravaning.de/Der-3-Lauf-des-iXS-German-Downhill-Cup-um-den-Grossen-Preis-der-Volks-und-Raiffeisenbanken-wird-in-Bad-Wildbad-ausgetragen--fotoshowBigImage-faed6616-216160.jpg…und das auf mega teuren stylischen Fahrrädern, die der Gattung Mountainbike angehören. Ich habe mich auf den Sommerberg mitten im Schwarzwald verirrt bei einem Event namens iXS German Downhill Cup. Eine Sportart, die einem erst sehr befremdlich erscheint, denn in Protektoren und großen Integralhelmen eingepackten Männern und Frauen wirken auf den ersten Blick beängstigend. Aber wenn man erst mal ein netten Patz gefunden hat, von dem man die Strecke gut einsehen kann, lässt man sich von den Künsten der Dowhnhill Fahrer begeistern. In einem unfassbaren Tempo rasen diese über Wurzeln und Steine zwischen den Bäumen und hüpfen hier und da mal drei Meter in die Tiefe. Beeindruckendes Event, was zum Nachmachen anregt 😉

Mit quitschenden Reifen in die Kurve…

57b3ab2a220c4e90360880ebe69a619a6fe8571402bdc5fd892881324cfa559d…und das Benzin in der Nase. Zum Geburtstag meiner Freundin, kam sie auf die witzige Idee mal Kart fahren zu gehen. Und so wurden die Sturmmasken und Helme aufgezogen und in die ungewohnten Gefährte gesetzt. Natürlich gab es zuerst eine Einführung, denn was welche Flagge bedeute, sollte vorher geklärt sein. Das wichtigste war wohl, das links die Bremse und rechts das Gaspedal zu finden ist. 10 Minuten fand das sogenannte Qualifying statt… wir nahmen dies zum Anlass uns erstmal an die niedrigen Fahrzeuge zu gewöhnen. Das Ansprechverhalten ist ein komplett anderes, als bei einem Auto und auch beim Lenken muss man sich erst an die engen Kurven gewöhnen. Danach ging das Race los und es wurde gedrängelt und mit quietschenden Reifen in die Kurve gelegt. Ein Erlebnis was nicht unbedingt für jedermann geeignet ist, aber ich werde es auf jeden Fall wiederholen!

 

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Analytica 2014

Als früh um kurz vor 5 Uhr der Wecker klingelte, hab ich mich echt Fragen müssen, welcher Idiot um solch einer Uhrzeit den Wecker zu stellen. Bis es mir in den Sinn kam, dass ich es wohl selber gewesen bin. Und der Grund dafür, ließ mich doch schneller wach werden, wie anfangs gedacht. Es geht heute nach München! Zur Analytica Messe 2014.

Die Messe ging vom 1.4 bis 4.4.2014 und deckt Themen aus  den Bereichen Labortechnik, Analytik, Biotechnologien, Chemie, Pharma, Lebensmittel, Medizin und Diagnostik ab. 5 Hallen und das Konferenzzentrum waren gut gefüllt. Bekannte Firmen aus dem Laborbereich präsentierten ihre neuesten Errungenschaften und boten viel sehenswertes.

Neben den Vorträgen der verschiedenen Fachbereiche, gab es einen Scienceslam und das LiveLab. Beim LiveLab wurde eine fiktiver Fall einer Vergewaltigung durchgespielt und die forensische Analyse nach genetischem Material dargestellt. Natürlich nicht ganz ohne Werbung, der von den Unternehmen zur Verfügung gestellten Geräte für Mikroskopen (mit Livestream aufs iPad), PCR (Polymerase Chain Reaction) und Gelelektrophoresen.

Wenn man sich als die Zukunft von Morgen präsentierte, wurde einem auch viel geboten. Man ließ sich neue Analysetechniken erklären und testete die ein oder andere automatische Pipette aus, hat man sich das ein oder andere Getränk, Brezel und Geschmierte Semmel geschnorrt.

Das Größte Hightlight aber, waren wohl die Mitbringsel. Ich bin häufig auf Messen und das recht regelmäßig. Vielleicht ist es nicht nur mir aufgefallen, aber das Angebot der kostenlosen Dinge, die man sich mitnehmen darf, wurden über die Jahre hinweg immer geringer. Nicht auf der Analytica. Von Bärchentier-Kuscheltiere (man konnte sogar große Erythrozyten, Nervenzellen etc. gewinnen), Periodensystemen on mass, witzige Labor-Gimmicks (Falcon-Halter, Eppi-Schwimmer, ausgewiefte moderne Wägelpapierchen mit Trichterfunktion, Eppi-Transportgefäße mit bunten Bastelsatz, spezielle Mikrobiologie und Chemikalien Handschuhe) und Zellkulturgefäßen, Falcons mit Smarties und Gummibärchen gefüllt, Kuli in Pipettenform und so vieles mehr.

Mit den Dingen, wird man richtig einfallsreich, diese im normalen Haushalt einzusetzen. Die Chemiekalien Handschuhe sind super zum Toilette putzen geeignet. Falcons dienen als Blumenwasen und Zellkulturflaschen als Kornflakesbehältnisse. Man muss nur kreativ sein und die Laborausstattung ist super im eigenen Heim integrierbar.

Die Analytica ist für jeden der Interesse an Labor, Analytik und Diagnostik hat ein absolutes MUSS. Und die nächste Chance in Deutschland ist am 10.-13. 5.2016 wieder in München! Vielleicht sieht man sich ja dort 🙂

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