Alles neu macht der Mai

Heute gibt es mal einen kleinen privaten Einblick, nämlich einer der Gründe, warum es hier zurzeit ein wenig still ist. Einerseits das gute Wetter, was natürlich ausgenutzt werden musste und anderseits war ich unzufrieden. Und zwar mit einem Teil meiner Wohnung.

Kennt ihr das, wenn ihr auf einmal den unabdingbaren Drang verspürt, dass sich irgendetwas ändern muss? Bei mir war das so. Irgendwie war mir alles zu voll und zu bunt und die Pflanzen im Wintergarten zu tot. Haha. Also gab es eine Art zweiten Frühjahrsputz! Die letzte Woche habe ich mich dann mit ausmisten, aussortieren, arrangieren und putzen und pflanzen beschäftigt. Meine Güte, das kostet Zeit und Energie, aber für das Gefühl von Stolz und Zufriedenheit und Wohlbehagen, welche ich jetzt verspüre, ist es alle mal wert!

Und was ist noch so schön an so einer Aktion? Einkaufen! Ab in Baumarkt und ins schwedische Möbelhaus und Geld Geld Geld ausgeben! Ist ja alles notwendig, versteht sich.

Zuerst war der Wintergarten und damit Baumarkt dran. Erst einmal alles traurige und dreckige raus, geputzt und Platz gemacht. Neue Pflanzen mussten her und so zogen Geranie, Rose, Crysantheme, Margeritte und Co. ins Hause ein.

Auch eine Kräuterecke mit Rosmarin und (Hugo-)Minze (pssst, nicht verraten! 😉 ) habe ich mir gegönnt. In der Küche stehen schon Basilikum und Schnittlauch. UND ich bin mutig und probiere mich mal an einer Tomate. Ich fürchte, der Standort ist noch nicht der beste, aber nach ausführlicher Beobachtung des Sonnenverlaufs, finde ich bestimmt das richtige Plätzchen. 🙂

Danach ging es sofort ins Zimmer und Pläne wurden gemacht. Viele viele Kisten wurden gekauft und sogar extra noch zu einer anderen Filiale gefahren, damit man auch wirklich diese eine Kiste haben kann, die es nicht mehr gab. Ist doch klar!

Also alles mögliche zog in die Kisten ein. Besonders schön finde ich, dass meine DVD Sammlung jetzt ordentlich (und sogar alphabetisch sortiert!) verpackt ist. Bunt gegen schlichtes Weiß getauscht.

Viele Dekoelemente wurden weggenommen und alles ein wenig reduziert. Ganz nach dem Prinzip, weniger ist mehr! Und zieht auch nicht so viel Staub an…

Zu guter Letzt habe ich endlich eine Verwendung für meine vielen Bilder und Karten gefunden. Da mein Schreibtisch praktischer Weise eine Glasplatte mit Stauraum darunter besitzt, habe ich eine “Fotowand” gebastelt und darunter geschoben. So kann ich mal bei Schreibschwierigkeiten bzw. Konzentrationspausen mich in Erinnerungen und tollen Sprüchen verlieren 😉

So und nu ist alles wieder schön, ich bin zufrieden und habe endlich wieder das Gefühl, hier auch ein wenig produktiv sein zu können. Die Kreativität kann fließen! Yeah!

 

Und zum Schluss gibt es noch ein riesen DANKESCHÖN an meine liebe A., die mir tatkräftig und mit viel Geisteskraft zur Seite gestanden hat! 🙂 :*

 

Jetzt ist aber Schluss. Bis dann und bis bald!

 

Kürzel L black

 

 

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Selbstgemachtes: Brioche-Rosinen-Muffins

Heute mal wat Leckeres!

BRMuffins

IMG_1047Das Rezept habe ich aus dem Buch “Backvergnügen – Süße Verführung mit über 100 Backideen” aus dem GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH, München. Gekauft habe ich das letztes Jahr bei Tchibo und bereue es definitiv nicht. Dort sind wirklich schöne Sachen drin, auch einige Außergewöhnliche. Ich habe daraus schon einiges gebacken und bin jedes mal überrascht, wie einfach das doch ist. Unterteilt ist es in Kuchen, Torten, Muffins, Cupckackes und kleine Teilchen, wie Cake Pops und Macarons. Sehr zu empfehlen!

 

Besagt Muffins habe ich einfach schon so oft gebacken, dass ich das jetzt mit euch teilen mag, denn man kann sie sowohl als Muffins, als auch als Sonntagsfrühstücksbeilage mit Marmelade und Co essen.

Man brauche für 12 Stück:

350g Mehl
ca 30 g Hefe
60g Zucker
100ml lauwarme Milch
5 Eier (davon 3 Eigelb)
Salz
100g weiche Butter
4 EL Apfelsaft
80g Rosinen
Puderzucker

Das Mehl gebt ihr in eine Schüssel und drückt in die Mitte eine Mulde. Separat zerbröckelt ihr die Hefe, gebt 1 EL Zucker und 80ml der Milch hinzu und verrührt das ganze so lange, bis die Hefe sich aufgelöst hat (Geht auch mit Trockenhefe, dann löst sich das aber nicht wirklich auf. Dann muss man nur darauf achten, dass man alles aus dem Behälter bekommt. Aufgegangen sind sie bei mir bis jetzt immer). Diese Mischung gebt ihr nun in die Mulde, deckt die Schüssel mit eine feuchten Tuch ab und lasst das an einem warmen Ort für 15 min gehen.

Ist die Zeit um gebt ihr folgendes dazu: 2 Eier, 2 Eigelbe, den restlichen Zucker (ca 45-50g) und 2 Prisen Salz. Alles gut verkneten, ob elektrisch oder per Hand ist euch überlassen. Dabei dann nach und nach die Butter unterarbeiten. Wenn der Teig weich und elastisch ist aufhören mit kenten, mit etwas Mehl bestäuben und abgedeckt noch mal 30 Min. gehen lassen. Gleichzeitig den Apfelsafterhitzen, dann Rosinen rein,vom Herd nehmen und genauso lange abgedeckt marinieren lassen.

Nach der halben Stunde Ruhe den Teig noch mal ordentlich durchkneten, die Rosinen mit Mehl bestäuben und einarbeiten. Abgedeckt nochmal 20 Min. gehen lassen. Jetzt den Backofen auf 220°C (Umluft 200°C) vorheizen. Muffinblech fetten und das eine Eigelb mit den restlichen 20ml Milch verquirlen.

Ca. 3/4 des Teiges in 12 gleich große Kugeln formen und in die Mulden setzen. Zusätzlch macht ihr auch eine Mulde in die Mitte der Kugel. Mit der Eiermilch bepinseln. Den übrigen Teig auch zu kleinen Kugeln formen und dann oben in die Kule setzen und noch mal 10 Min. in Ruhe lassen.

Noch mal eine Streicheleinheit mit der Eiermilch und das Muffinblech in die mittlere Schiene schieben. Dabei eine kleine Tasse Wasser auf den Ofenboden gießen und Tür sofort zu! Temperatur auf 180°C runterstellen. Dabei dürfen die kleinen leckeren Teilchen jetzt 15 Min. backen. Rausholen, kurz abkühlen lassen und mit etwas Puderzucker bestäuben. Und tadaa! Fertig sind sie. Frisch schmeckts natürlich am besten, aber sie sind am Folgetag noch genauso genießbar. Man könnte sie wahlweise auch einfrieren und im Backofen wieder auftauen am nächsten Tag, hab ich bis jetzt aber noch nie für nötig gehalten ehrlich gesagt.

Wie gesagt, man kann sie einfach so essen, aber schmecken einfach göttlich mit Butter und Marmelade! Hefegebäck eben 😉

Ich wünsche Euch viel Freude und einen gefüllten Magen beim Lesen, ich habe jetzt definitiv Hunger!

 

Kürzel L black

 

 

Eine Hülle für ein Buch oder auch einfach eine Buchhülle

Kreativ sein macht Spaß! Beziehungsweise selbst (nach)machen macht Spaß, kreativ war in diesem Fall diese Dame hier.

Ich habe diese Anleitung letztes Wochenende entdeckt und war sofort motiviert. Also am nächsten Tag gleich Stoff gekauft und noch einen Tag später losgelegt. Hat auch nur 3 Stunden gedauert haha, naja Übung macht den Meister und so…

Also ihr braucht:

  • Motivation und etwas Zeit
  • Stoff
  • Bügelvlies zur Verstärkung
  • Ein Webband
  • Ein paar Nähutensilien, wie Schere, Stecknadeln, Lineal/Maßband, passenden Faden und eine Nähmaschine
  • Bügeleisen und -Brett

Alles zusammen? Dann los!

Als erstes Stoffe und Bügelvlies zuschneiden. Die Maße messt ihr vorher an dem Buch aus, was eingeschlagen werden soll. Also Buchbreite (vom Cover über den Buchrücken bis zur Rückseite) und die Buchhöhe. Dazu rechnet ihr jeweils 2cm Nahtzugabe. Eine genau Anleitung und die Maße findet ihr oben beim Link, dort gibt es auch eine Videoanleitung! Deswegen wird meine Anleitung hier eine Kurzfassung.

Wenn ihr alles zugeschnitten habt ran ans Bügelbrett und Bügelvlies aufbügeln. Danach Buch schnappen, einmal damit einschlagen und das Webband drum herum legen und mit Stecknadeln befestigen. Dieses dann aufnähen. Wenn ihr möchtet könnt ihr auch noch ein integriertes Lesezeichen in der Mitte mit annähen.

Die Version die ich genäht habe und die auch im Video gezeigt wird ist eine flexible Buchhülle, deswegen gibt es ein extra Teil, eine Art Lasche. Diese wird jetzt an den Längsseiten zusammengenäht (rechts auf rechts), dann gewendet, gebügelt und an die spätere Innenseite genäht. Dann Außen- und Innenseite rechts auf rechts legen, an dem vorderen Einschlag an der kurzen Seite zusammennähen, umklappen, Falten wie im Video und alle Seiten zusammennähen. Dabei die Wendelücke nicht vergessen!

Dann alles wenden, Ecken herausholen und die Seite mit der Wendelücke zunähen. Fertig 🙂

Das klang jetzt einfach. Haltet euch einfach an den Link. 😉 Aber so schwer ist es eigentlich gar nicht. Auch wenn meines definitiv ein Unikat geworden ist (so mit dem gerade Schneiden und alle Maße stimmen hab ich’s nämlich nicht so…), kann es sich glaub ich sehen lassen.

Eignet sich auch super als Geschenk noch so kurz vor Weihnachten!

Also vielleicht seit ihr jetzt auch motiviert! Wenn ja, viel Freude beim Nachmachen 🙂

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