Short Stories : Tageszeit

Ich hatte im Januar schon einmal einen Post zur Reihe “Short Stories” von der lieben Bine von was eigenes und Andrea von Jolijou geschrieben. Nach Monaten nun jetzt wieder einer und zwar zum Thema “Tageszeit”.

Beruflich bedingt (Schichtdienst) arbeite ich zu den unterschiedlichsten Zeiten und muss dementsprechend auch häufig unterschiedlich aufstehen. Das ist manchmal ganz schön kräftezehrend, da ich doch auch eigentlich sehr ein Rhythmusmensch bin. Aber es hat auch seine guten Seiten natürlich. Doch mal mehr den Morgen bzw. Vormittag genießen, wenn alle schon geschäftig und gestresst umherlaufen einfach seinen ersten Kaffee in der Sonne im schönen Wintergarten trinken und entspannen. Auch mal unter der Woche frei zu haben und Sachen zu unternehmen, auf die man am Wochenende keine Lust hat, da es viel zu voll wäre. Auch (manch-)mal einen entspannten Dienst am Wochenende zu haben und nett mit den Kollegen frühstücken. Auch wenn sehr anstrengend zum Teil und definitiv nicht gut für den Biorhythmus ist der Nachtdienst. Aber ich mag ihn. Wir sind – könnte man sagen – Freunde geworden mit der Zeit. Man kann sein Ding durchziehen, fast niemand möchte etwas von einem und man konzentriert sich aufs Wesentliche. Mit der Müdigkeit lernt man auch irgendwann umzugehen und entwickelt seine Methoden. Aber das aller schönste am Nachtdienst ist, wenn man auf einmal die Vögel zwitschern hört, zuerst ganz vereinzelt und zögerlich und dann werden es immer mehr. Dann weißt du, jetzt ist es nicht mehr lang, jetzt hast du es bald geschafft. Wenn dann noch ganz sanft die Sonne dazu aufgeht stehe ich gerne für einen kurzen Moment am Fenster und lausche. Genieße die frische Morgenluft, die einen wieder wach macht und gefühlt tausende verschieden Düfte und Erwartungen mit sich bringt. Was wird der neue Tag bringen?

Deswegen ist der Morgen auch meine allerliebste Tageszeit. Ich mag es auch, selbst wenn ich keinen Nacht – oder Frühdienst habe (bei dem man damit dann aufsteht, auch sehr schön!) früh mein Bett zu verlassen. Der erste Schluck Kaffee ist dann das i-Tüpfelchen. Darauf freue ich mich meistens schon am Abend beim Schlafengehen. Alles ist noch so unberührt und frisch, fast unschuldig möchte man sagen. Die ersten Sonnenstrahlen, die erste Brise nach dem der kälteste Punkt der Nacht überwunden ist, die sanfte Geräuschkulisse. Wusstet ihr, dass die Vögel alle zu unterschiedlichen Zeiten anfangen zu zwitschern? Jede Vogelart hat seine eigene Zeit, also wenn man ganz gut ist, kann man anhand des Zwitscherns sogar die Uhrzeit herausfinden. Aber das ist dann vielleicht mal ein Projekt für später… 😉

Als krönender Abschluss darf ein leckeres Frühstück nicht fehlen. Ohne Frühstück aus dem Haus und Laura ist ein anderer Mensch. Es sei denn, ich gehe frühstücken, das ist natürlich in Ordnung!

Im Gegensatz dazu finde ich die (späten) Abendstunden, kurz vor Sonnenuntergang, auch sehr schön. Ähnliches Prinzip wie am Morgen, nur weiß man, was man am Tag alles erlebt und geschafft hat oder auch eben mal nicht. Und soll ich Euch mal was sagen? Da zwitschern die Vögel auch. Ich glaube, ich stehe einfach unheimlich auf Vogelgezwitscher. Würde die Wellensittiche in meiner Kindheit erklären 😉

So und wie ist es bei Euch so? Stimmt ihr zu oder mögt ihr eine ganz andere Tagesszeit??

Ein schönes Pfingstwochenende, ich gehe jetzt gleich neues Material sammeln ála Spaß haben und die Sonne genießen! 😉 Bis dann!

Kürzel L black

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Paris – Teil II Sightseeing

Heute nehme ich Euch mit zu einer kleinen Sightseeing Tour durch Paris. Wir beginnen bei strahlendem Sonnenschein und frischer Frühlingsbrise an “unserer Dame” Notre-Dame, genießen danach die Fülle an Menschen und Kunst im Louvre und teffen Mona Lisa. Über den Eiffelturm geht es dann zum Champs Elysées, um festzustellen, dass der Arc de Triumph unserer Berliner Siegessäule gar nicht so unähnlich ist.

Lust? Dann geht’s los! 🙂

 

Wie gesagt. Es ist sonnig. Der Frühling kommt in vollen Zügen durch, eine frische Brise weht und Vögel singen im Chor. Wenn du dann aus der Metro heraus an die Oberfläche trittst, erblickst du nicht allzu fern Notre-Dame.

Schon von hier kannst du erkennen, dass du sicherlich nicht der Einzige bist, der sich an diesem Tag dazu entschlossen hat dieser Kathedrale einen Besuch abzustatten. Nichts desto Trotz ist es einfach nur beeindruckend, davor zu stehen. Nach einem Rundgang durch das Innenleben, andächtig und ehrfürchtig, dann um 12Uhr mittags den Kirchenglocken zu lauschen, hat etwas magisches. Und dann noch durch den anliegenden Park zu spazieren um die ersten Kirschblüten zu entdecken.

Aufgetankt geht es dann weiter zum Kulturschock 😉 Das Louvre ist das Ziel. Vorweg sei gesagt, solltest du unter 26 Jahre alt sein, versuche nach Paris zu fahren! Denn dort gibt es eine Art Jugendkulturförderprogramm und du kommst in viele Sachen vergünstigt oder sogar kostenlos rein. Wie auch im Louvre! Und mache nicht den gleichen Fehler wie ich, denn |L, die brave deutsche Bürgerin, sieht die Schlange am Ticketschalter und stellt sich eine ganze halbe Stunde an, um dann zu erfahren, dass ich hätte einfach nur durchgehen brauchen. Perso gezückt und du kannst reingehen wo du magst!

Dieses Gebäude, Museum wie auch immer, ist einfach nur riesig. Ich habe alleine 15 min gebraucht, um zur Mona Lisa zu kommen (was auch daran gelegen haben kann, dass ich mich garantiert unbewusst verlaufen habe). Die Gemälde und Skulpturen in der Menge sind echt beeindruckend, so viel geballte Kunst muss man erst einmal vertragen. Leider auch eine geballte Menge an Menschen. Das war mir eindeutig zu voll. 1h habe ich es insgesamt ausgehalten, was ich sehr schade fand, da man da sicherlich einen ganzen Tag hätte verbringen können. Es war wirklich ein Kampf, der doch so winzigen Mona Lisa guten Tag zu sagen. Zum Teil kam ich mir vor, als wenn Leonardo da Vinci persönlich dort stehen würde. Interessant war es aber, wenn man sich umdreht das riesige Abendmahl im Vergleich zu sehen, auch wenn man einen Moment braucht um zu filtern, was Gemälde und was Menge war.

Also wieder raus an die frische Luft und weiter zum Tour de Eiffel. Da ich ja aus Berlin komme hatte ich beim Gedanken an den Eiffelturm einfach den Funkturm im Kopf. Wenn ich daran denke, muss ich Lachen. Ich kam mir sehr sehr klein vor. Wirklich klein. So muss sich ein Hobbit fühlen. Riesig! Mehr ist dazu auch eigentlich schon nicht zusagen. Wenn du unten durchläufst und nach oben schaust, wenn du realisierst, dass du wirklich so gut wie eine ganze Metrostation weit laufen musst, um ihn in seiner vollen Pracht zu sehen, dann weißt du, dass du am Eiffelturm stehst.

Und wieder hatten wir einen kleinen tierischen Freund auf dem Weg. 🙂

Den nächsten Vergleich zog ich dann am Champs Elysées, am Arc de Triumph. Siegessäule. Diesmal wirklich. Halt nur quadratischer und kleiner als hier in Berlin. Sehr schön fand ich die Tatsache, wenn man durch ihn hindurchschaut auf einer Linie mit dem Louvre und La Defense zu stehen. Umrisse konnte man auf beiden Seiten erkennen.

Sehr patriotisch die Franzosen. Danach durfte ein wenig shoppen am Champs Elysées natürlich nicht fehlen. 😉 Und damit war das touristische Sightseeing beendet. Sehr anstrengend, aber definitiv sehenswert!

Ich hoffe es hat euch gefallen. Mehr Bilder wie immer in meiner Bildersammlung.

Kürzel L black

Foto der Woche (12)

Mein Foto der Woche ist diesmal etwas persönlicher. Denn ich habe eine Kerze angezündet, für meinen verstorbenen Opa, am Mittwoch in Notre-Dame in Paris. Ich bin nicht gläubig, aber irgendwie mache ich das immer, wenn ich in eine Kirche gehe. Ich sage immer die gleichen Worte in meinem Kopf und halte danach einen Moment inne, um die Flamme zu betrachten. Ich finde das schön.

Macht ihr das auch? Oder habt ihr vielleicht andere Rituale?

 

 

Meinen Post über Paris gibt es natürlich auch bald 😉

In diesem Sinne einen schönen sonnigen Samstag!

 

Kürzel L black

 

 

Foto der Woche (5)

Zwei kreative Bloggerinnen, die ich schon einige Zeit gerne verfolge, haben eine, wie ich finde, wunderbare Aktion gestartet, dieses Jahr. Das “Foto der Woche”. Was es genau damit auf sich hat, könnt ihr auf dem eigens dafür eröffneten Blog nachlesen.

Diese Woche möchte ich gerne ein mal mitmachen. Eines meiner größten und liebsten Zeitvertreibe ist ja die Fotografie. Gestern war ich lange spazieren bei dem schönen Sonnenwetter. Dabei ist dieses entstanden, welches ich selber nun als Foto der Woche küre. 🙂 Die anderen folgen bestimmt bald. Und wenn nicht hier, auf jeden Fall in meiner Bildersammlung.

 

Einen zauberhaften Abend noch und bis bald.

|L

Winterferien

Nun ist der Januar schon wieder vorbei, der erste Monat dieses noch neuen Jahres. Und es kommt mir schon wieder so vor, als wäre Sylvester so nahe.

Deswegen kann man sich auch schon wieder an seinen Urlaub zurückerinnern, findet ihr nicht? (Obwohl man das ja eigentlich immer machen kann 😉 ) Ich war über Weihnachten und Sylvester in Bayern, genauer gesagt in Garmisch-Partenkirchen und Grainau (wer es nicht kennt, liegt beides direkt nebeneinander, direkt unter der Zugspitze. Wundertoll! Ich bin da öfter hehe)

Am 1. Weihnachtsfeiertag ging es los. Wirklich viel mehr Schnee als hier in Berlin gab es bei Ankunft aber leider auch nicht. Aber zum Skifahren scheints zu reichen.

Ein wunderbares Hotel (obwohl ich ja eher der Ferienwohnungs-Typ bin), etwas abgeschieden an einem kleinen Bergsee. Wunderbares Ambiente und exzellenter Service. Schön wie immer!

Und was hab ich da gemacht? Ganz viel und auch wieder nichts 🙂 Nur ein paar Auszüge:

Einen Tag war ich in der City – shoppen natürlich, was sonst. An diesem Tag war auch gleichzeitig Markttag.

Einen Tag schön am See gesessen, Kaffe, Kuchen, Sonne im Gesicht und Leuten beim Eislaufen zu sehen: herrlich!

Dann gab es den “Laternd’l – Markt” in Grainau, ein kleiner alljährlicher Markt, ganz bescheiden, aber wunderschön, bei dem sich hauptsächlich die Dorfbewohner zusammenfinden um in kalter, aber gemütlicher Umgebung einen Glühwein zusammen zu trinken und sich zu unterhalten. Etwas live Hintergrundmusik gab es auch. Natürlich echt bayrisch!

Skifahren dufte natürlich auch nicht fehlen! Leider nur zwei Tage, da der Schnee doch nicht wirklich ausreichend war, bzw. einfach nicht schön zum fahren. An dieser Stelle würde ich natürlich gerne ein paar schöne Bilder von den Pisten und dem unglaublich schönen Bergpanorama zeigen, aber leider wurde der erste Tag davon überschattet, dass der Rucksack samt Kamera geklaut wurde. Garmisch-P. hat eine echt süße Polizeiwache!

Naja, blöd gelaufen, nicht weiter darüber aufregen, zum Glück existierte für den Urlaub noch eine zweite Kamera. Damit am Sylvesterabend dann auf einen kleinen Berg gestiegen (Nachtwanderung!) und von da aus die Stadt und ihren erleuchteten Moment zum Jahreswechsel beobachtet. Das sah wirklich sehr schön aus! Irgendwie war man zwar ganz weit weg, alles sah so klein und fein aus, aber gleichzeitig war man auch mittendrin.

Am nächsten Tag ging es natürlich zum berühmten Neujahrsspringen an der (neuen) Skischanze in Partenkirchen! Einen schönen Sparziergang durch die Wies’n dorthin gemacht, dabei von der Sonne beschienen worden und zum Schluss die letzten Springer springen sehen. Und dabei auch den diesjährigen Gewinner! 😉 Unglaublich viele Leute und unglaubliche Stimmung!

Die Tage danach einfach nur noch genossen, Wellness, Essen usw. 🙂

Trotz zwischendurch immer mal wieder abschotten und für die damaligen Prüfungen lernen, war es wieder mal sehr schön da und ich ersehne schon den nächsten Besuch!

Wo fahrt ihr so am liebsten hin? Bzw. fragen wir doch mal: Was ist euer schönstes Ferienerlebnis? 😉

Einen schönen Start in die neue Woche!

|L

2014

Ihr Lieben,

wir wünschen Euch ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2014!

Unser guter Vorsatz: mehr bloggen, bzw. es zumindest versuchen. Ist doch gar nicht so einfach wie vorerst gedacht 😉

Genießt noch den restlichen ersten Tag dieses ersten Jahres und nehmt euch nicht zu viele gute Vorsätze vor.

Bis dahin

A|L