Foto der Woche (16)

Mein Foto diese Woche ist gestern auf dem Weg zur Müritz entstanden. Kurz mal am Straßenrand gehalten und ab rein ins Rapsfeld!

 

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag!

 

Kürzel L black

 

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Paris – Teil II Sightseeing

Heute nehme ich Euch mit zu einer kleinen Sightseeing Tour durch Paris. Wir beginnen bei strahlendem Sonnenschein und frischer Frühlingsbrise an “unserer Dame” Notre-Dame, genießen danach die Fülle an Menschen und Kunst im Louvre und teffen Mona Lisa. Über den Eiffelturm geht es dann zum Champs Elysées, um festzustellen, dass der Arc de Triumph unserer Berliner Siegessäule gar nicht so unähnlich ist.

Lust? Dann geht’s los! 🙂

 

Wie gesagt. Es ist sonnig. Der Frühling kommt in vollen Zügen durch, eine frische Brise weht und Vögel singen im Chor. Wenn du dann aus der Metro heraus an die Oberfläche trittst, erblickst du nicht allzu fern Notre-Dame.

Schon von hier kannst du erkennen, dass du sicherlich nicht der Einzige bist, der sich an diesem Tag dazu entschlossen hat dieser Kathedrale einen Besuch abzustatten. Nichts desto Trotz ist es einfach nur beeindruckend, davor zu stehen. Nach einem Rundgang durch das Innenleben, andächtig und ehrfürchtig, dann um 12Uhr mittags den Kirchenglocken zu lauschen, hat etwas magisches. Und dann noch durch den anliegenden Park zu spazieren um die ersten Kirschblüten zu entdecken.

Aufgetankt geht es dann weiter zum Kulturschock 😉 Das Louvre ist das Ziel. Vorweg sei gesagt, solltest du unter 26 Jahre alt sein, versuche nach Paris zu fahren! Denn dort gibt es eine Art Jugendkulturförderprogramm und du kommst in viele Sachen vergünstigt oder sogar kostenlos rein. Wie auch im Louvre! Und mache nicht den gleichen Fehler wie ich, denn |L, die brave deutsche Bürgerin, sieht die Schlange am Ticketschalter und stellt sich eine ganze halbe Stunde an, um dann zu erfahren, dass ich hätte einfach nur durchgehen brauchen. Perso gezückt und du kannst reingehen wo du magst!

Dieses Gebäude, Museum wie auch immer, ist einfach nur riesig. Ich habe alleine 15 min gebraucht, um zur Mona Lisa zu kommen (was auch daran gelegen haben kann, dass ich mich garantiert unbewusst verlaufen habe). Die Gemälde und Skulpturen in der Menge sind echt beeindruckend, so viel geballte Kunst muss man erst einmal vertragen. Leider auch eine geballte Menge an Menschen. Das war mir eindeutig zu voll. 1h habe ich es insgesamt ausgehalten, was ich sehr schade fand, da man da sicherlich einen ganzen Tag hätte verbringen können. Es war wirklich ein Kampf, der doch so winzigen Mona Lisa guten Tag zu sagen. Zum Teil kam ich mir vor, als wenn Leonardo da Vinci persönlich dort stehen würde. Interessant war es aber, wenn man sich umdreht das riesige Abendmahl im Vergleich zu sehen, auch wenn man einen Moment braucht um zu filtern, was Gemälde und was Menge war.

Also wieder raus an die frische Luft und weiter zum Tour de Eiffel. Da ich ja aus Berlin komme hatte ich beim Gedanken an den Eiffelturm einfach den Funkturm im Kopf. Wenn ich daran denke, muss ich Lachen. Ich kam mir sehr sehr klein vor. Wirklich klein. So muss sich ein Hobbit fühlen. Riesig! Mehr ist dazu auch eigentlich schon nicht zusagen. Wenn du unten durchläufst und nach oben schaust, wenn du realisierst, dass du wirklich so gut wie eine ganze Metrostation weit laufen musst, um ihn in seiner vollen Pracht zu sehen, dann weißt du, dass du am Eiffelturm stehst.

Und wieder hatten wir einen kleinen tierischen Freund auf dem Weg. 🙂

Den nächsten Vergleich zog ich dann am Champs Elysées, am Arc de Triumph. Siegessäule. Diesmal wirklich. Halt nur quadratischer und kleiner als hier in Berlin. Sehr schön fand ich die Tatsache, wenn man durch ihn hindurchschaut auf einer Linie mit dem Louvre und La Defense zu stehen. Umrisse konnte man auf beiden Seiten erkennen.

Sehr patriotisch die Franzosen. Danach durfte ein wenig shoppen am Champs Elysées natürlich nicht fehlen. 😉 Und damit war das touristische Sightseeing beendet. Sehr anstrengend, aber definitiv sehenswert!

Ich hoffe es hat euch gefallen. Mehr Bilder wie immer in meiner Bildersammlung.

Kürzel L black

Paris – Teil I Monmatre

Ihr Lieben,

|L war letzten Monat für vier Tage in Paris und jetzt bin ich hellauf begeistert. Eine sehr schöne Stadt! Ich werde es auch in 3-4 Posts verpacken, damit das nicht so elendlich lang wird und ich auch nichts vergesse. Um die Spannung vorweg zu nehmen: es ist nichts spannendes passiert, ABER! ich fand, es waren einfach nur vier wunderschöne Tage. Super Wetter, die Franzosen war trotz Verständigungsschwierigkeiten relativ nett und nette Begleitung hatte ich auch noch. Nein, diesmal war es nicht meine liebe A|, obwohl diejenige auch mit dem gleichen Buchstaben anfängt 😉 Es ist die selbe Freundin, die mir meine Jahresaufgabe geschenkt hat. Also sind wir beide, bewaffnet mit Spiegelreflex und Einwegkamera durch diese tolle Stadt gezogen. Zum Glück ist sie ein wenig der Sprache mächtig, was so manche Situation vereinfacht hat 🙂 (So ist das, wenn man in der siebten Klasse sagt: “Neee, Frankreich find ich doof, ich nehme Latein!”(habe es aber nie bereut))

So aber nun weiter im Text. Ich beginne mit unserem Ankunftstag, denn wir waren vormittags schon da. Wir hatten uns vorher übers Internet eine kleine süße Ferienwohnung gemietet, mit der wir auch vollends zufrieden waren! Süße 31 qm, aber auf 2 (1/2) Etagen verteilt. Klein aber fein, mit kompletter Ausrüstung. Sophie, unsere Gastgeberin, war sehr nett und freundlich und bei Ankunft erwarteten uns gleich ein Baguette, 2 Schokocroissants und ein Stadtplan mit ihren persönlichen Empfehlungen zu Essen, Einkaufen und Sehenswertem. Kurz darauf zogen wir auch los und gingen als erstes in den Supermarkt. Ziemlich groß und anscheinend gut bewacht mit Sicherheitspersonal.
Ich muss dazu sagen, dass wir nicht in Monmatre, dem Künstlerviertel, gewohnt haben, wie die Überschrift vielleicht vermuten lässt, sondern eine Straße weiter im – wie wir es nannten – Ghetto. Haha, ja so kam es uns vor. War ein bisschen unheimlich und wirkte bedrohlich, aber es ist zum Glück nichts passiert. Aber es wird einem schon irgendwie anders, wenn da eine Horde Männer (und damit meine ich einen ganzen Clan!) schon am UBahn-Eingang steht und einerseits billige Sachen aufdrängen verkaufen mag und schon von oben auf die Treppe schauen, um zu gucken, wer da denn hochkommt. Naja, wie gesagt, alles gut gegangen, hatten zum Glück auch nur einen Fußmarsch von drei Minuten dann zur Wohnung und 3 Schlösser an der dicken Tür und Gitter an den Fenstern! 😉

Da man, um nach Monmatre zu kommen, nur die große Straße überqueren musste, haben wir die Chance natürlich gleich genutzt und sind nach dem Einkaufen durch den Bezirk geschlendert. Wirklich. Sehr. Schön! Alt, malerisch. Küntslerviertel eben.

Zuerst zog es uns zu der beeindruckenden Sacré-Coeur. Nach einer gefühlten Ewigkeiten Treppensteigen und kurz vor Luftnot erbreitet sich ein Anblick, der wirklich beeindruckend ist. Eine wunderschöne Kathedrale/Kirche zur Rechten, vor der sich unheimlich viele Menschen tummeln, umgeben von Straßenverkäufern, Bettlern und – ja – Soldaten mit Maschinengewehren. Ein kurzer Schock und ein etwas mulmiges Gefühl und danach probiert, sie zu ignorieren, was bei dem super Ausblick zur Linken auch gut geht. Denn da sah man (vielleicht) ganz Paris zu seinen Füßen liegen. Notre-Dame, den Eiffelturm und unzählige Gassen und Gebäude. Wundeprächtig! Innen waren wir natürlich auch, da durfte man nur keine Fotos machen. War aber auch völlig ok. Ich finde es jedes Mal beeindruckend, zu was Menschen fähig sind. Wenn man bedenkt, zu was für einer Zeit sie solche Gebäude errichtet haben. (Sagte ich schon?) Beeindruckend!

Wir haben uns dann rechts gehalten und sind zum Place du Terte, auf dem die vielen Straßenkünstler ihre Werke ausstellen und versuchen, dich für ein Portrait zu gewinnen. Zwar sehr touristenlastig, aber hey, wir waren ja auch welche. 🙂 So sind wir einfach nur ein wenig umhergeschlendert durch die vielen kleinen Gassen, haben in einer schönen Bäckerei noch Brot geholt und uns andere kleine Geschäfte angeschaut. Und als wir einmal Pause auf einer Bank auf einem kleinen Platz machten, besuchte uns dieser kleine Freund hier.

Man hätte fast meinen können, er kam, weil er meine Kamera sah haha. Er wollte es so, wirklich! Sehr süß!

Und so ging der erste Tag auch schon fast zu Ende. Wir waren noch lecker Essen (italienisch in einem französischem Restaurant, das muss man erstmal schaffen!) und haben dann den Luxus eines Beamers in unserer Wohnung genossen und noch Filmchen geschaut.

 

Nächste Woche gibt es dann Teil II 😉

Mehr Bilder findet ihr wie immer in meiner Bildersammlung.

Kürzel L black

 

Selbstgemachtes: Indische Linsensuppe

Ich habe Hunger. Und nein, das ist kein Aprilscherz!
Essen muss ja bekanntlich jeder und deswegen gibt es von mir heute mal Etwas zum kochen: Indische Linsensuppe!


Geht schnell und einfach. Zutaten sind relativ problemlos zu bekommen.

Das Rezept habe ich vor einer Weile mal in einem Magazin eines Supermarktes gefunden und es seit dem schon öfter gekocht. Ich finde es einfach nur lecker!

Man brauche:

(Für 4 Personen)

250 g gelbe Linsen
650 ml Gemüsebrühe
2 Karotten
1 Bund frischen Koriander
2 TL Meersalz
1 TL Kurkuma
1/2 TL Curry
2 Msp. Kreuzkümmel gem.
1 Knoblauchzehe
150-200 ml Sahne

Man nehme die gelben Linsen und kocht sie in der Gemüsebrühe auf. 15 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. Währenddessen die Karotten (fein) würfeln und am besten die Gewürze vorbereiten (Knoblauch gepresst!). Den Koriander grob hacken und dann alles zu den Linsen geben.

Danach die Sahne auch noch dazu gießen und alles noch mal gute 5 Minuten köcheln lassen. Fertig. Lecker.

Wenn man möchte, kann man sich vorher natürlich etwas Koriander abzwacken und als Garnitur verwenden. Ich habe noch nie ein ganzes Bund verwendet, das ist mir zu intensiv, aber jeder wie er möchte! Eine schöne Scheibe Brot dazu oder sogar indisches Fladenbrot, perfekt!

Und mal ehrlich, die Farbe allein veranlasst einen doch, wenigstens mal zu probieren!

Ich wünsche guten Appetit!

Kürzel L black

 

Foto der Woche (12)

Mein Foto der Woche ist diesmal etwas persönlicher. Denn ich habe eine Kerze angezündet, für meinen verstorbenen Opa, am Mittwoch in Notre-Dame in Paris. Ich bin nicht gläubig, aber irgendwie mache ich das immer, wenn ich in eine Kirche gehe. Ich sage immer die gleichen Worte in meinem Kopf und halte danach einen Moment inne, um die Flamme zu betrachten. Ich finde das schön.

Macht ihr das auch? Oder habt ihr vielleicht andere Rituale?

 

 

Meinen Post über Paris gibt es natürlich auch bald 😉

In diesem Sinne einen schönen sonnigen Samstag!

 

Kürzel L black

 

 

EWzS: Foto der Woche (11)

Heute gibt es zum Sonntag mein Foto der Woche #11.

Der Frühling war ja diese Woche eher bescheiden unterwegs und so find ich folgendes Bild eigentlich sehr passend.

Ich wünsche Euch einen schönen gemütlichen Sonntag!

Mehr Fotos der Woche gibt’s wie immer bei Juli und Fee –> hier

Kürzel L black