Das mit den Bäumen und dem Wald…

Ich sehe den Wald vor läuter Bäumen nicht mehr, so heißt’s doch oder? 🙂

So sieht es nämlich gerade in meiner medialen Welt aus. Ich habe festgestellt, dass ich mittlerweile auf so vielen Portalen etc. angemeldet bin, dass ich völlig den Überblick verloren habe. Also habe ich die letzte Zeit damit verbracht, rauszufinden, wo ich überhaupt alles mal meine Daten hinterlassen habe, probiert, mich da wieder einzuloggen um dann festzustellen, wie lange ich schon nicht mehr da war haha. Katastrophe sag ich nur. Fleißig wie ich bin, sitze ich nun schon seit einiger Zeit und sortiere aus, mache neu oder aktualisiere. Das ist eine Arbeit sage ich euch. Aber vielleicht kennt ihr das ja, ich bin ein Mensch, der alles geordnet und geregelt braucht, um richtig Arbeiten zu können, heißt, einen sauberen und sortierten Arbeitsplatz und eben auch einen aufgeräumten virtuellen Arbeitsbereich. Da bin ich dran!

Und wenn es mich erst einmal richtig packt, will ich auch gleich alles irgendwie neu und schöner haben, vor allem auf meinem anderen Blog. Es sei nur so viel gesagt: Es soll alles ein wenig professioneller werden 😉

Mal sehen, wie lange ich da noch für brauche, aber ich bin sehr motiviert. Vielleicht schaffe ich es sogar, mir ein Konzept zu überlegen mit Ideen und wann ich wo was poste etc.

Vielleicht habt ihr ja noch ein paar Tipps oder kennt gute Programme/Seiten, die ihr einem sortierwütigem Wesen wie mir gerade, empfehlen könnt?

 

Ansonsten einen wunderprächtigen Sonntag und bis bald!

 

Kürzel L black

Paris – oder auch die neu entdeckte Liebe (Teil III)

Paris ist schön. Umgeben von schönen Menschen, die selbst frisch erwacht aussehen, wie aus einem Katalog entsprungen. Die hoffentlich nicht so sehr Smog belastete Luft, die man tief einatmet, steht man an der Seinne und schließt die Augen. Die vielen kleinen Cafés und Bäcker, die einen einladen, sich zu ihnen zu setzen, neben die schönen Menschen.

Paris ist alt. Gebäude, die sich seit Jahrzenten nicht verändert haben und immer noch diesen gewissen Charme versprühen. Denkmäler, die ihre ganz eigene Geschichte erzählen. Und eine Landesgeschichte, die sich in dem Patriotismus der Franzosen offen wiederspiegelt.

Paris ist neu. Moderne Gebäude zwischen den alten. Moderne Einkaufsläden, Baustellen, die solche erahnen lassen. Smartphones in den Händen der umherlaufenden Menschen. Neue Leute, die täglich im Strom anreisen. Der Versuch, Sushi to go in der U-Bahn zu essen. Ein Beamer und eine DVD Sammlung in der Ferienwohnung.

Paris ist gefährlich. Enge Gassen, in denen man nachts nicht unbedingt lang laufen möchte. Warnungen des Diebstahls, die manchmal Taten werden. Auflauernde, beobachtende Gestalten, die darauf warten, dass du einmal unaufmerksam bist. Zwielichtige Gegenden, die bedrohlich wirken. Die Tasche immer eng am Körper und vorne tragend.

Paris ist sicher. Auf dem Fahrrad umherfahrende Polizeistreifen. Mit einem Gewehr bewaffnete Soldaten lang stolzierend vor den großen Sehenswürdigkeiten. Sicherheitspersonal in den Supermärkten und Einkaufsläden.

Paris ist schmutzig. Beschmierte Wände, rumliegender Müll, der Gestank nach Urin an manchen Ecken. Zerkratzte Scheiben in den Zügen. Großstadt eben.

Paris ist sauber. Gepflegte Parkanlagen, geputzte öffentliche Plätze, Personal, das für Ordnung sorgt und in der Innenstadt weit und breit saubere Gebäude und Straßen.

Paris ist arm. Heruntergekommende Bauten, bröckelnde Wände. Starke soziale Unterschiede. Obdachlose, die in den UBahnhöfen schlafen (müssen).

Paris ist reich. Prunkvolle Läden, upper class und haute cuisine. Ein ganzes Symphonieorchester, das mehrmals die Woche im Ubahnhof Châtelet die vorbeiziehenden Pariser mit klassischer Musik begleitet. Direkt neben den oben beschriebenen Schlafenden.

Paris ist unfreundlich. Kaum ein Lächeln auf den Lippen, der umhergehenden Menschen. Eine alles sagende Mimik, wenn sie begreifen, dass du kein Wort französisch sprichst und aus Protest nicht ins Englische wechseln. Gekonntes Ignorieren, wenn du verloren mit der Stadtkarte da stehst und dich fragend umschaust.

Paris ist höflich. Immer ein bonjour und au revoir. Merci und pardon als stetige Begleiter. Ohne Meckern oder Kommentar wird einfach aufgestanden und der Sitzplatz freigegeben, auch wenn wir einfach nur zwei Freundinnen waren und sonst nicht hätten zusammensitzen können. Und zwischendurch doch vereinzelte Hilfsbereitschaft.

Paris ist romantisch. Verliebte Paare unter und auf dem Eiffelturm. Hochzeiten, ganz öffentlich. Pralinen für den/die Liebste/n soweit das Auge reicht. Rosa Toilettenpapier im Kaufhaus.

Paris ist stumpf. Gelassenheit, die schnell in Langeweile umgewandelt wird. Desinteresse an jeder Ecke und in jedem Laden. Stumpf für die Schönheiten der eigenen Stadt.

Paris ist voll. Voll von Eindrücken und Erlebnissen, Möglichkeiten und Augenblicken. Voll von Baguette und leckeren Düften. Voll von melodischer Sprache, untermalt von gekonnter Straßenmusik. Voll von Lachen und Lebensfreude. Voll von Kultur und Kunst, für jeden zugänglich und stets erreichbar. Voll von Momenten, die einfach nur schön sind.

Paris ist schön. Voll schön.

Kürzel L black

EWzS: Foto der Woche (11)

Heute gibt es zum Sonntag mein Foto der Woche #11.

Der Frühling war ja diese Woche eher bescheiden unterwegs und so find ich folgendes Bild eigentlich sehr passend.

Ich wünsche Euch einen schönen gemütlichen Sonntag!

Mehr Fotos der Woche gibt’s wie immer bei Juli und Fee –> hier

Kürzel L black

Ein Worte zum Sonntag: zu spät

Wie ihr seht, seht ihr…einen relativ leeren Blog. Da kündigen wir großkotzig und mit stolzer Berliner-Schnauze unseren guten Vorsatz für dieses Jahr an und schaffen es innerhalb der ersten zwei Wochen ihn nicht einmal einzuhalten. Traurig aber wahr.

Aber! Nix ohne Grund. Wie die meisten das wahrscheinlich von euch kennen werden, hatten wir einfach sau viel um die Ohren. Weihnachten, Urlaub, Sylvester und |L kurz vor (bzw. jetzt nach) ihren Examensprüfungen. Und als hätten wir es abgesprochen ist nun A| im allsemestrigen Prüfungsmodus.

Deswegen heute auch nur ein kurzes Update, quasi Lebenszeichen, in Form eines verspäteten Worte zum Sonntag.

Und damit es euch nicht langweilig wird (haha) hier, was euch in den nächsten Wochen erwarten wird:

– musikalische, sowie leserliche Empfelungen

– weitere außergewöhnlich wissenschaftliche Moleküle

– etwas Selbstgemachtes

und zu guter Letzt:

– eine bayrische Geschichte

sowie

– Fernwehberichte von uns beiden.

A|L

Ein Worte zum Sonntag: Hobbit

Als erste sehenswerte Empfehlung unsererseits: “Smaugs Einöde / The Desolation of Smaug” – seit dieser Woche in den deutschen Kinos und |L hat ihn schon gesehen 🙂

Als bekennender Fan (aber alles noch in Maßen) ist es ja quasi meine Pflicht, mich dazu zu äußern, auch wenn ich dadurch wahrscheinlich etwas voreingenommen bin haha. Die bisherigen Kritiken gehen ja mal wieder weit auseinander, aber es gilt ja: Meinungsfreiheit für alle und jederzeit! Und über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nur schwer streiten. Also im Folgenden nun meine Meinung zum zweiten Hobbit Film:

Ich kann voll und ganz verstehen, wenn gesagt wird, der zweite Teil sei nur eine Überbrückung zum Dritten. Richtig. Aber eine Gute! Und mal ehrlich, der Erste ist doch quasi auch eine Überbrückung zum Zweiten. Alles Auslegungssache meiner Meinung nach. Wie dem auch sei. Um auf das Gute zurückzukommen:

Wie immer wird man zwischendurch von atemberaubenden Landschaftsaufnahmen überwältigt. Die Schönheit Neuseelands ist einfach nicht zu leugnen. Und als ehemalige Neuseelandreisende kann ich das nur bestätigen. Mein persönliches Highlight war das Wiedererkennen eines ganz bestimmten Landabschnitts, beziehungsweise eines ganz bestimmten Waldes! Ja wirklich, ich bin mir zu 99,9% sicher! Glaubt es oder nicht 🙂 Ich hab mich so gefreut, dass ich das Aufschreien, Draufzeigen mit dem Finger und wild im Kinosessel hin und her rutschen mit “Ahhhh, da war ich schon jaaa!” nur schwer unterdrücken konnte…nein, nicht wirklich, ich hab ne gute Selbstbeherrschung, aber kurz dran gedacht hatte ich schon.

Die Kulissen und Kostüme sind authentisch und überzeugend, zwischendurch war ich echt froh, dass Kino noch nicht das Riechen mit einbeschließt. Dafür sorgt der volle Kinosaal allein.
Es gibt schöne Momente, stille, lustige, spannende und Schockmomente. Eigentlich alles mit bei. Es kommen neue, aber auch altbekannte Charaktere dazu. Dabei fand ich diesmal aber die Dialoge mancher Elben etwas…platt. Aber gut, man kann ja nicht alles haben. Was man ihnen aber lassen muss ist ihre Art zu kämpfen. Sehr grazil – übertrieben. Aber irgendwie freut man sich darüber.

Ja es stimmt, es wird diesmal viel gekämpft, aber ich meine mich zu erinnern, dass das im zweiten Herr der Ringe Teil genauso war. Über manche sehr übertriebene Sachen (das können sich nur Männer ausgedacht haben haha. Man kann sich währenddessen diejenigen sehr gut vorstellen, wie sie vor ihren Animations-PC’s sitzen, in einer Traube und der Eine den Anderen zeigt, was er sich gerade ausgedacht hat. Allesamt kichernd und grölend und dem Einen auf die Schulter klopfend.) bei denen man sich das Grinsen oder manchmal auch Lachen nicht verkneifen kann. Ich sage nur Zwerge in Fässern!
Ab und zu musste ich aber wegschauen, weils dann doch irgendwie eklig war (ja ich bin eine Frau). Hinzukam, dass man sich natürlich das volle Programm mit 3D gönnt und der Augenliderschließreflex ja fast automatisch ausgelöst wird…

Zu der 3D Geschichte muss ich sagen, dass ich diesmal echt begeistert war. Normalerweise ist das nicht wirklich meins, mir wird schlecht oder mir tun einfach irgendwann die Augen weh, da es eigentlich bei jeder etwas schnelleren Bewegung ja doch irgendwie verschwommen ist. War diesmal auch so, aber irgendwie nicht so schlimm. Zudem hatte ich diesmal zum Teil das Gefühl, wirklich mit im Film zu sein. Vielleicht lag es am besseren Kino oder ich war diesmal einfach nur wacher. Kurz um: hat sich gelohnt! Selbst 3D Brille über eigener (fast) Nerdbrille hat geklappt.

Ach und noch was: Schaut es euch in Originalfassung an, wenn ihr der englischen Sprache mächtig seid! Aber da gebe ich zu, hab ich mittlerweile einfach ne Macke. Ich find deutsche Synchronisationen meistens sehr unsynchron und vor allem manchmal auch einfach falsch. Deswegen schau ich eigentlich alles auf Englisch (außer deutsche Filme 😛 ).

Nagut, genug geschwafelt. Freut euch also auf einen schönen Film, der einen gewiss nicht komplett umhaut, aber dennoch sehenswert ist und Spaß macht. Und wenn Peter Jackson eine Gastrolle hat dann erst recht! 😉

Und ein wunderschönes Titel/Abspann – Lied von Ed Sheeran gibt’s auch noch. Das pack ich euch hier runter (das ist dann kein spoilern oder?)

Ich wünsch euch viel Spaß, solltet ihr ihn schauen und wenn nicht, ist auch ok!

|L

Ein Worte zum Sonntag: Advent

Wie könnte es auch anders sein, als heute, dem 01.Dezember 2013, dem 1.Advent, über eben diesen zu schreiben. Überraschung!

Ich weiß ja nicht, wie es euch zu dieser Zeit geht. Für viele ist dies die schönste Zeit im Jahr, Andere empfinden puren Stress nur bei dem Gedanken an Advent und der ganzen Vorweihnachtszeit und Weihnachten und Geschenke besorgen und ach herrje der Schnee! Nun ja, hier in Berlin ist er doch eher selten geworden, der kommt eher ab Januar. Wahrscheinlich ist er auch einfach nur ein Weihnachtsmuffel, der Berlinschnee.

Meine Gedanken gehen da mehr in die positive Richtung. Besinnlichkeit, Gemütlichkeit, Basteln, Backen (besonders Backen!), generell viel Essen und keinen stört’s, denn jeder macht‘s, Kerzen, Wärme obwohl draußen kalt, weil Schnee. Jeden Tag ein Türchen öffnen (ja auch noch mit Mitte Zwanzig), Vorfreude, Weihnachtsmärkte, hab ich Backen schon erwähnt? Weihnachtsdeko, Weihnachtsmusik, Weihnachtsgerüche, Naschen und und und…

Auch wenn ich nicht wirklich christlich gesinnt bin, so finde ich es eine schöne Tradition, auf die man sich jedes Jahr aufs Neue freuen kann. Die Einen warten eben auf die Ankunft des Herrn, die Anderen vielleicht mehr auf den kommerziellen Teil. Wiederum Andere genießen vielleicht einfach diese stillste Zeit des Jahres und besinnen sich auf das Positive. Nämlich die Zusammengehörigkeit, mehr Zeit mit seinen Liebsten zu verbringen oder auch einfach nur die wunderschönen kleinen wärmespendenden Lichter überall, die, sollte er denn kommen, sanft durch die Schneedecke scheinen und trotz Kälte eine gewisse Gemütlichkeit verbreiten. Das Glitzern der ersten Schneeflocken, der allerorts in der Luft zu liegende Duft von Orangen, Zimt und Anis und ringsumher weht einem der Wind sanfte Weihnachtsmusik ins Ohr. Besonders Michael Bublé, um einen Hauch Persönliches mit reinzubringen  😛

Na gut, um nicht zu ausschweifend zu werden ein letzter Apell: Zündet jeden Sonntag eine weitere Kerze an und lasst uns die (ehemalige) Fastenzeit mit viel gutem Essen und reichlich Süßem verzehren! Und Geschenken natürlich…

|L

In diesem Sinne

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