Paris – Teil I Monmatre

Ihr Lieben,

|L war letzten Monat für vier Tage in Paris und jetzt bin ich hellauf begeistert. Eine sehr schöne Stadt! Ich werde es auch in 3-4 Posts verpacken, damit das nicht so elendlich lang wird und ich auch nichts vergesse. Um die Spannung vorweg zu nehmen: es ist nichts spannendes passiert, ABER! ich fand, es waren einfach nur vier wunderschöne Tage. Super Wetter, die Franzosen war trotz Verständigungsschwierigkeiten relativ nett und nette Begleitung hatte ich auch noch. Nein, diesmal war es nicht meine liebe A|, obwohl diejenige auch mit dem gleichen Buchstaben anfängt 😉 Es ist die selbe Freundin, die mir meine Jahresaufgabe geschenkt hat. Also sind wir beide, bewaffnet mit Spiegelreflex und Einwegkamera durch diese tolle Stadt gezogen. Zum Glück ist sie ein wenig der Sprache mächtig, was so manche Situation vereinfacht hat 🙂 (So ist das, wenn man in der siebten Klasse sagt: “Neee, Frankreich find ich doof, ich nehme Latein!”(habe es aber nie bereut))

So aber nun weiter im Text. Ich beginne mit unserem Ankunftstag, denn wir waren vormittags schon da. Wir hatten uns vorher übers Internet eine kleine süße Ferienwohnung gemietet, mit der wir auch vollends zufrieden waren! Süße 31 qm, aber auf 2 (1/2) Etagen verteilt. Klein aber fein, mit kompletter Ausrüstung. Sophie, unsere Gastgeberin, war sehr nett und freundlich und bei Ankunft erwarteten uns gleich ein Baguette, 2 Schokocroissants und ein Stadtplan mit ihren persönlichen Empfehlungen zu Essen, Einkaufen und Sehenswertem. Kurz darauf zogen wir auch los und gingen als erstes in den Supermarkt. Ziemlich groß und anscheinend gut bewacht mit Sicherheitspersonal.
Ich muss dazu sagen, dass wir nicht in Monmatre, dem Künstlerviertel, gewohnt haben, wie die Überschrift vielleicht vermuten lässt, sondern eine Straße weiter im – wie wir es nannten – Ghetto. Haha, ja so kam es uns vor. War ein bisschen unheimlich und wirkte bedrohlich, aber es ist zum Glück nichts passiert. Aber es wird einem schon irgendwie anders, wenn da eine Horde Männer (und damit meine ich einen ganzen Clan!) schon am UBahn-Eingang steht und einerseits billige Sachen aufdrängen verkaufen mag und schon von oben auf die Treppe schauen, um zu gucken, wer da denn hochkommt. Naja, wie gesagt, alles gut gegangen, hatten zum Glück auch nur einen Fußmarsch von drei Minuten dann zur Wohnung und 3 Schlösser an der dicken Tür und Gitter an den Fenstern! 😉

Da man, um nach Monmatre zu kommen, nur die große Straße überqueren musste, haben wir die Chance natürlich gleich genutzt und sind nach dem Einkaufen durch den Bezirk geschlendert. Wirklich. Sehr. Schön! Alt, malerisch. Küntslerviertel eben.

Zuerst zog es uns zu der beeindruckenden Sacré-Coeur. Nach einer gefühlten Ewigkeiten Treppensteigen und kurz vor Luftnot erbreitet sich ein Anblick, der wirklich beeindruckend ist. Eine wunderschöne Kathedrale/Kirche zur Rechten, vor der sich unheimlich viele Menschen tummeln, umgeben von Straßenverkäufern, Bettlern und – ja – Soldaten mit Maschinengewehren. Ein kurzer Schock und ein etwas mulmiges Gefühl und danach probiert, sie zu ignorieren, was bei dem super Ausblick zur Linken auch gut geht. Denn da sah man (vielleicht) ganz Paris zu seinen Füßen liegen. Notre-Dame, den Eiffelturm und unzählige Gassen und Gebäude. Wundeprächtig! Innen waren wir natürlich auch, da durfte man nur keine Fotos machen. War aber auch völlig ok. Ich finde es jedes Mal beeindruckend, zu was Menschen fähig sind. Wenn man bedenkt, zu was für einer Zeit sie solche Gebäude errichtet haben. (Sagte ich schon?) Beeindruckend!

Wir haben uns dann rechts gehalten und sind zum Place du Terte, auf dem die vielen Straßenkünstler ihre Werke ausstellen und versuchen, dich für ein Portrait zu gewinnen. Zwar sehr touristenlastig, aber hey, wir waren ja auch welche. 🙂 So sind wir einfach nur ein wenig umhergeschlendert durch die vielen kleinen Gassen, haben in einer schönen Bäckerei noch Brot geholt und uns andere kleine Geschäfte angeschaut. Und als wir einmal Pause auf einer Bank auf einem kleinen Platz machten, besuchte uns dieser kleine Freund hier.

Man hätte fast meinen können, er kam, weil er meine Kamera sah haha. Er wollte es so, wirklich! Sehr süß!

Und so ging der erste Tag auch schon fast zu Ende. Wir waren noch lecker Essen (italienisch in einem französischem Restaurant, das muss man erstmal schaffen!) und haben dann den Luxus eines Beamers in unserer Wohnung genossen und noch Filmchen geschaut.

 

Nächste Woche gibt es dann Teil II 😉

Mehr Bilder findet ihr wie immer in meiner Bildersammlung.

Kürzel L black

 

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